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HomeBBE-ThemenStärkung des Bürgerschaftlichen Engagements im Sozialstaat der ZukunftThemenbereiche
 

Themenbereiche



Die Teilnehmer/-innen der Arbeitsgruppe sind insbesondere daran interessiert, dass das Netzwerk in der dargestellten Perspektive zunächst die gesellschaftspolitisch relevanten Fragen des Gesundheits- und Pflegebereichs beispielhaft aufgreift und bearbeitet. Dabei sollen auch die Erfahrungen von Selbsthilfe, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen in die Arbeit der Arbeitsgruppe einfließen. Zur Bearbeitung werden zunächst folgende Themenbereiche identifiziert:



1. Zusammenwirken stationärer, ambulanter und häuslicher Pflege.

An das bürgerschaftliche Engagement werden in den verschiedenen Bereichen der Pflege unterschiedliche Anforderungen gestellt. Dabei kann es gerade auch beim Zusammenwirken der Pflegebereiche einen wertvollen Beitrag leisten. Ein Beispiel hierfür stellt der Aufbau von nichtberuflichen Hilfesystemen dar, wie dies z.B. im baden-württembergischen BETA-Projekt verwirklicht wurde. Von besonderem Interesse für die Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements im gesamten Pflegebereich sind in diesem Zusammenhang die Erfahrungen im Bereich der Betreuung von Demenzkranken und der Begleitung von Sterbenden unter Einbezug der Erfahrungen der Hospizbewegung. Besondere Beachtung kommt dabei den Koordinierungsaufgaben und den für die Vernetzung erforderlichen Bedingungen zu, die anhand von best-practice Beispielen untersucht werden um daraus Vorschläge für die Umsetzung in anderen Bereichen der Pflege zu entwickeln.

 

Selbstverständnis und Arbeitsplanung der Unterarbeitsgruppe 1



2. Strukturen und Anforderungen der Beteiligung/Partizipation von Kranken und Engagierten in Gesundheitswesen und Pflege

Das Netzwerk soll aktuelle politische Maßnahmen der Stärkung von Patientenrechten in der Arbeitsgruppe begleiten und auch den Fokus der Beteiligung von Engagierten im Gesundheits- und Pflegebereich hinzunehmen.

 

Selbstverständnis und Arbeitsplanung der Unterarbeitsgruppe 2



3. Spannungsfeld von Hauptamtlichkeit und Ehrenamtlichkeit: Öffnung des Berufsrollenverständnisses

Ein besonderes Problem verortet die Themengruppe im Verhältnis von Haupt- und Ehrenamtlichen. Die bestehenden Probleme gilt es im Rahmen einer Bestandsaufnahme in den Bereichen Gesundheits- und Pflegeberufe zu analysieren und praktische Impulse zu einer Verbesserung der Kooperation zu geben. Die Kompetenzen von Haupt- und Ehrenamtlichen müssen auch im Berufsrollenverständnis reflektiert werden.

 

Selbstverständnis und Arbeitsplanung der Unterarbeitsgruppe 3



4. Legislative Rahmungen von Schnittstellen zum und von Aufgabenfeldern des bürgerschaftlichen Engagements

Der Umbau des Sozialstaats macht es erforderlich, dass rechtliche Rahmenbedingungen der Engagementförderung auch in den einzelnen Bereichen des Engagements fortentwickelt werden. Die Themengruppe sieht Bedarf, aktuelle und absehbare legislative und administrative Rahmungen von Schnittstellen zum und von Aufgabenfeldern des bürgerschaftlichen Engagements in den Bereichen Gesundheit und Pflege aus Perspektive der Engagementförderung zu erörtern.



5. Teilhabe am Arbeitsleben und der Beitrag des bürgerschaftlichen Engagements

Bürgerschaftliches Engagement leistet wichtige Beiträge für Menschen, die von der Erwerbsarbeit ausgeschlossen sind, kann Erwerbsarbeit jedoch nicht ersetzen. Die Arbeitsgruppe soll Übergänge zwischen Erwerbsarbeit, bürgerschaftlichem Engagement und Familienarbeit zum Gegenstand ihrer Arbeit machen und praktische Vorschläge erarbeiten, wie das bürgerschaftliche Engagement die Bedingungen der Teilhabe am Arbeitsleben verbessern kann.


Verfahren/operatives Vorgehen


Zu den ersten drei Themenbereichen wurden Unterarbeitsgruppen gebildet. Für eine Beschreibung des Selbstverständnis und der Arbeitsplanung der einzelnen Unterarbeitsgruppen folgen Sie bitte den jeweiligen Link.

Der Themenbereich 4 wird im Rahmen der Arbeiten der Unterarbeitsgruppen themenspezifisch behandelt. Das Thema fünf wurde auf einen späteren Bearbeitungszeitraum verschoben. Die weitere Bearbeitung ist abhängig von den Ergebnissen der Unterarbeitsgruppen und der zukünftigen personellen Besetzung der Arbeitsgruppe.